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Hawaii
Hula und hawaiische Musik
Der hula war wohl ursprünglich so eine Art religiöses Ritual, mit dem die alten Götter und Häuptlinge geehrt und unterhalten wurden. In den Anfängen war der hula, so sagt man, eine Domäne der Männer. Der hula kahiko (diese alte Form wird traditionell mit ti-Blatt-Röcken, pu'ili und 'uli'uli gezeigt) wurde nur von oli (Gesängen) oder mele (Liedern) und Schlaginstrumenten begleitet.
Die Missionare versuchten, den hula abzuschaffen. Aber ganz unterdrücken konnten sie ihn nicht.
König Kalakaua förderte auch die Wiederbelebung des hula und damit die Entwicklung des modernen hula 'auwana, dessen Stil durch westliche Musik beeinflußt wurde. Die Frauen trugen dabei holoku (langärmelige, bodenlange Kleider). In den 30er Jahren kamen die Cellophan-Röcke in Mode und die Tänzerinnen begrüßten die Schiffstouristen mit lei (Blumenkränze). Heute genießt der hula wieder überaus großes Ansehen.
Wichtige Utensilien für den hula:
pu'ili werden aus Bambus gemacht. Das eine Ende ist ein Griff, das andere in schmale "Fransen" gespalten, die ein rasselndes Geräusch machen.
ti-Blatt-Röcke sind knielang und rascheln beim Tanzen.
Der Beinschmuck, den die Männer tragen, wird aus kupe'e niho 'ilio (Hundezähnen) hergestellt. Von jedem Hund werden nur 4 Zähne verwendet und für manche Ornamente brauchte man ca. 3000 Hunde.
Das ipu heke ist ein aus zwei Flaschenkürbissen hergestelltes Schlaginstrument.
Die pahu-Trommel wird aus Kokospalmen hergestellt, mit Haifischhaut überzogen und mit den Händen gespielt.
Die 'ukulele haben Einwanderer mitgebracht, Portugiesen, und ist mittlerweile fester Bestandteil heutiger hawaiischer Musik. Auch andere Instrumente, wie die Slackkey-Gitarre, der Baß und das Klavier sind von Ausländern mitgebracht worden und gehören zur heutigen Version der hawaiischen Musik.
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