Hawaii & More - Reiseinformationen und Tipps über traumhafte Reiseziele


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Hawaii - Allgemeine Infos

Hawaii



Praktische Reiseinformationen







Aktivitäten

Das Angebot an Freizeitaktivitäten auf Hawaii ist schier grenzenlos. Alles was das Herz begehrt wird angeboten: Schnorcheln, Tauchen, Schwimmen, Surfen, Bodysurfen und Windsurfen, Segeln, Kajak- und Kanufahren, Angeln und Hochseefischen, Radfahren und Mountainbiken, Wandern, Reiten, Golf spielen und und und....
Um sich einen Überblick zu verschaffen und entsprechend zu buchen, wendet man sich am besten an eine der vielen Activity-World-Offices. Auch in den meisten Hotels sind solche Informations- und Buchungsstände zu finden.
Auch die Luau's kann man bei Activity World am einfachsten buchen.

Alkohol und Rauchen

Ab 21 Jahren ist es auf Hawaii erlaubt, Alkohol zu konsumieren. Jedoch nicht in öffentlichen Parks oder im Auto. Man darf auch im Auto keine geöffnete Alkoholflasche mit sich führen.

Das Rauchen ist in öffentlichen Gebäuden, Fahrstühlen, Geschäften und Theatern verboten. In den meisten Restaurants gibt es eine Rauch- und Nichtraucherzone.

Anreise

Zugegeben, das ist das einzige Manko an Hawaii, daß es so weit weg liegt und daher die Anreise ewig dauert. Der Flug Frankfurt-Honolulu dauert etwa 20 Stunden. Hinzukommen die div. Zwischenstopps. Die Flugrouten sind je nach Airline verschieden, meist jedoch mit Stopp in Chicago und Los Angeles oder San Francisco. Retour genauso, jedoch macht einem die Zeitverschiebung völlig verrückt, denn man "überspringt" meist einen ganzen Tag, das heißt, Abflug ist z.B. an einem Freitag, Ankunft dann in Frankfurt am Sonntag. Naja, aber nach ein paar Tagen Jetlag ist auch das überstanden.

Elektrizität

In gesamt USA gelten generell 110-120 Volt. Steckdosen sind mit unseren deutschen Normsteckern nicht benutzbar, man sollte einen entsprechenden Adapter mitnehmen.

Etikette

Im sonst so lockeren Amerika legt man auf Etikette doch viel Wert. Auf Hawaii ist das nicht so ausgeprägt. Die Leute sind freundlich und ungezwungen und man begrüßt sich oft mit einer Umarmung und einem Bussi. Die Hawaiianer sind grundsätzlich nie in Eile, man muß sich also auf ein gemütlicheres Tempo einstellen.

Auch die Kleidung ist lässig. Mit T-Shirt, Shorts und Sandalen kann sich fast überall bewegen, ausgenommen in feinen Hotels und Restaurants, auch in Behörden und Ämtern und sowieso im geschäftlichen Bereich ist Strandkleidung nicht angebracht. Nur mit Bikini oder Badehose bekleidet irgendwo aufzukreuzen, ist allerdings auch auf Hawaii verpönt. Allerdings läuft am "Casual Day", das ist an jedem Freitag, ausnahmsweise auch die Business-Gesellschaft leger im Hawaii-Hemd ins Büro.

In den meisten Restaurants und öffentlichen Gebäuden gibt es Klimaanlage. Wer sich in einem solchen Raum länger aufhält, sollte sich entsprechend darauf einrichten, mit Pulli oder Jacke und langen Hosen.

Feiertage (amerikanische und hawaiianische)

1. Januar New Year's Day
Birthday of Martin Luther King, Jr. (3. Montag im Januar)
Presidents' Day (3. Montag im Februar)
26. März Prince Kuhio Day
Karfreitag (Good Friday)
Memorial Day (Heldengedenktag, letzter Montag im Mai)
11. Juni Kamehameha Day
4. Juli Independence Day
Admission Day (3. Freitag im August)
Labor Day (1. Montag im September)
Columbus Day (2. Montag im Oktober)
Election Day (1. Dienstag im November)
11. November Veteran's Day
Thanksgiving Day (Erntedankfest, 4. Donnerstag im November)
25. Dezember Christmas Day

An diesen Feiertagen sind alle öffentlichen Einrichtungen (Museen, Banken, Post etc.) sowie die Stationen der Autovermieter geschlossen.

Geld

Als Tourist sollte man natürlich möglichst wenig Bargeld mit sich herumschleppen. Kreditkarten und Reiseschecks werden überall gern gesehen, was aber nicht bedeutet, daß man gar kein Bargeld mehr benötigt. Kleinere Ausgaben erledigt man immer noch mit Bargeld. Zudem behält man auch einen besseren Überblick über die Ausgabe, bei Kreditkartenzahlungen kommt nach 4 Wochen dann der große Schock.

Bei Autovermietern und Hotels wird allerdings eine Kreditkarte als Sicherheit verlangt, ansonsten kann man eine Barhinterlegung machen. Visa, Euro/MasterCard und Amex wird überall akzeptiert. Man kann sogar bei Bankautomaten mit den Plastikkärtchen Bargeld abheben.

US-$-Reiseschecks sind das sicherste Geldmittel überhaupt, denn bei Verlust werden sie leicht erstattet. Man kann sie wie Bargeld verwenden, kann in einem Geschäft damit bezahlen und erhält Bargeld als Wechselgeld zurück, oder wenn man sie direkt in Bargeld eintauschen möchte, geht man zu einer Bank, die nur eine ganz geringe Gebühr verlangt.

Übrigens, bei McDonald's zählt nur Bares! Bei dem sonst so weltoffenen Unternehmen wird absolut keine Kreditkarte akzeptiert.

Hochzeiten

Zu dem Thema gibt es auf unserer Hochzeits-Seite weitere Infos zu lesen.

Inselhopping

Hier dominieren natürlich die beiden heimischen Gesellschaften Aloha Airlines und Hawaiian Airlines. Mit welcher Airline man am Ende zwischen den Inseln hin und her fliegt, bleibt jedem selbst überlassen, beide Gesellschaften sind sehr freundlich - und die Guave- oder Ananassäfte finde ich himmlisch gut. Bei den Inselflügen muß man sich auf ziemlich kurze Zeiten einstellen, in knapp 30 Minuten gelangt man z.B. von Oahu nach Maui. Die Preise bewegen sich im Moment um die $ 100 pro Person.

Natürlich gibt es div. Chartermaschinen und Helikopter, die einem von der einen zur anderen Insel befördern. Jedoch sind diese Flüge natürlich entsprechend teurer.

Auch für Ausflüge kann man sich einen Flug mit einem Helikopter gönnen, über den Waimea Canyon oder den Kilauea z.B. Über die Kosten erkundigt man sich am besten direkt.

Kinder und Senioren

Hawaii ist sehr familienfreundlich. In den meisten Hotels können Kinder ohne einen Zuschlag bei den Eltern übernachten. Größere Hotels haben oft einen Babysitter oder Kinderprogramme. Auch Restaurants, sofern sie nicht besonders formell sind, sind recht kinderfreundlich. Es gibt oft eigene Kindermenüs.

Bei den Eintrittspreisen für Attraktionen hört sich dann die Kinderfreundlichkeit wieder auf. Kinder unter 3 Jahren sind meist frei, für die Juniors gibt es Ermäßigungen bis zu 50 %. Es lohnt sich also besonders für eine Familie mit einem 3jährigen, da man es oft noch mit unter 3, also kostenlos, durchgehen lassen kann. Wir haben es sehr gedankt, weil die Eintrittspreise doch ziemlich happig sind.

Auch Senioren (ab 62 Jahre) erhalten oft gegen Vorlage des Personalausweises eine Ermäßigung, bei Eintritten in die Nationalparks, beim Hotel, Restaurant und in Geschäften.

Kriminalität

Hawaii ist immer noch ein bemerkenswert sicherer Staat. Größere Verbrechen sind hier wirklich selten, und wenn, dann passieren sie meist nur in der Großstadt Honolulu. Trotzdem sollte man möglichst wenig Bargeld mitschleppen, nichts im Auto liegen lassen und Wertsachen lieber im Hotel-Safe deponieren oder gar nicht erst mitbringen.

Trampen ist verboten. Niemals alleine Wandern und nachts nicht alleine in abgelegenen Gegenden aufhalten.

Medizinische Versorgung

Auf Hawaii ist die medizinische Versorgung sehr gut, selbst in kleinsten Städten gibt es medizinische Zentren. Die besten Einrichtungen sind natürlich in Honolulu zu finden.

Sollte man einen Arzt, Zahnarzt etc. brauchen, wendet man sich am besten an die Hotelrezeption. Die medizinische Versorgung ist teuer. So kann ein einfacher Arztbesuch durchaus $ 100 kosten. Krankenhäuser akzeptieren Kreditkarten, Ärzte und Zahnärzte dagegen gewöhnlich nur cash. Besucher ohne Versicherung müssen evtl. im voraus bezahlen. Man sollte also besser vorher eine Auslandskrankenversicherung abschließen.

Mietwagen

Um sich auf Hawaii ein Auto zu mieten, muß man 21 Jahre alt sein, einen gültigen Führerschein und eine Kreditkarte besitzen. Und dann hat man die Qual der Wahl, bei einer der vielen Autovermietungen (Alamo, Avis, Budget, Dollar, Hertz etc.) das richtige Auto auszusuchen. Am besten bucht man das Auto jedoch schon von zu Hause aus, dann sind die Angebote meist etwas günstiger. Man erhält dann noch einen (sehr hilfreichen) Drive-Guide und dann kann man losdüsen.

Öffnungszeiten

Die meisten Geschäfte sind unter der Woche von 9 bis 17 Uhr geöffnet, manche auch länger. Große Einkaufsmeilen haben auch schon mal bis 21 Uhr geöffnet, auch am Samstag. Sonntags sind die Öffnungszeiten kürzer. Auch bei Banken und öffentlichen Einrichtungen sind die Öffnungszeiten meist kürzer. Und Supermarktketten und Tankstellen haben sowieso die ganze Woche rund um die Uhr 24 Stunden lang geöffnet.

Post

Die Postämter sind wochentags von 8:30 bis 16:30 Uhr geöffnet, an Samstagen vormittags. Bei kleineren Postämtern können die Öffnungszeiten davon abweichen. In größeren Städten gibt es überall Briefkästen und man kann auch in den Hotels Briefmarken kaufen und die Postkarten dort abgeben. Unsere Erfahrung damit ist aber nicht so gut, in unserem Urlaub 1999 ist keine einzige unserer Postkarten angekommen. Wir haben im Urlaub 2001 unsere Karten daher im Postamt direkt abgeben und diesmal hat's funktioniert.

Die Post dauert für gewöhnlich 5 Tage, es kann aber auch bis zu 20 Tage dauern, bis ein Brief ankommt, da alle Post erst nach Honolulu geschickt wird. Am besten schickt man daher seine Karten möglichst in den ersten Tagen ab, bevor man schon 2 Wochen wieder zu Hause ist und dann erst die Karten eintrudeln.

Preise

Grundsätzlich sind die Lebenshaltungskosten auf Hawaii fürchterlich hoch, da so ziemlich alles eingeflogen werden muß. Man muß sich also darauf einrichten, daß alles ziemlich teuer ist, die Eintrittspreise, Kleidung, Lebensmittel, Restaurant etc. Selbst der Sprit ist ganz schön teuer geworden. In den Supermärkten kann man ein bißchen sparen, wenn man die Discount-Karten nutzt (Maikai z.B. bei Foodland), ansonsten zahlt man für einen Joghurt doch glatt mal umgerechnet 1 €!
Des Weiteren empfiehlt es sich, die Rabatt-Coupons in den div. Heftchen (This Week, Drive Guide etc.) für die verschiedensten Einkaufs-, Restaurant- und Activity-Möglichkeiten zu nutzen.

Sonne, Sonnenschutz und lästige Viecher

Die Sonne scheint auf Hawaii sehr kräftig. Kein Wunder, liegen die Hawaii-Inseln doch auf demselben Breitengrad wie Mexiko, die Sahara und Indien. Selbst an bedeckten Tagen ist die UV-Strahlung intensiv. Auch hoch über den Wolken, auf dem Haleakala zum Beispiel, wird man feststellen, daß man ziemlich verbrannt werden kann. Es empfiehlt sich also auch auf den Bergen Sonnenschutz aufzutragen.

Es ist ratsam, sich, auch wenn man schon vorgebräunt ist, immer vor der Sonne zu schützen. Man sollte also einen Hut, Sonnenbrille und reichlich Sonnencreme tragen. Man gewöhnt die Haut am besten langsam an die Sonne, mit einem hohen Schutzfaktor für die ersten Tage. Für die Kinder sollte sowieso immer Sunblock genommen werden, und möglichst immer T-Shirt anziehen. Sonnenschutz gibt es selbstverständlich überall zu kaufen. Auch Hüte sind reichlich in allen Variationen zu kaufen. Das erfüllt dann gleich zwei Zwecke, schützt vor der Sonne und ist ein nettes Mitbringsel.

Auch, wer länger als 1 Stunde schnorchelt, sollte am besten ein T-Shirt tragen. Beim Surfen sowieso.

FKK ist nicht erlaubt, Amerika ist immer noch in der Beziehung sehr prüde. Vielleicht auch ganz gut so. Einzig am Little Makena Beach auf Maui haben Nudisten ihre Freude am hüllenlosen Sonnen und Baden.

Die Hitze trocknet den Körper schnell aus, daher stets reichlich Wasser mitnehmen und viel Trinken. Alkohol ist an den Stränden übrigens verboten.

Lästige Insekten gibt es reichlich, wir haben es in unserem Urlaub 2001 sehr zu unserem Leidwesen feststellen müssen. Besonders beim Wandern durch den tropischen Wald zieht man die Blutsauger magnetisch an. Malaria kann zum Glück keine übertragen werden. Die Stiche bekämpft man mit Insektengel, das man bei Ausflügen am besten gleich mitnehmen sollte.

Gefährlich werden können schwarze Witwen und Skorpione. Uns sind aber zum Glück noch nie welche begegnet.

Steuern und Trinkgeld

Auf alle Waren und Dienstleistungen wird eine MwSt von 4,17 % aufgeschlagen, bei Unterkünften kommt noch eine kombinierte Umsatz- und Zimmersteuer von 10,17 % hinzu. Hotels verlangen auch höhere Telefon- und Faxgebühren und häufig eine Parkgebühr. Vorsicht, beim Einkauf steht nur der Bruttopreis auf der Ware, die Steuer wird erst an der Kasse hinzugerechnet.

Für's Trinkgeld sind 15 % im Restaurant üblich, die man am Tisch einfach hinterläßt. Taxifahrern gibt man 10-15 % des Fahrpreises, Gepäckträgern mind. $ 1 pro Gepäckstück und Parkwächtern $ 2.

Telefon

Telefonieren ist auf Hawaii absolut problemlos. Die Vorwahl für Hawaii lautet 808. Bei Gesprächen innerhalb einer Insel braucht man keine Vorwahl, für Ferngespräche (mit anderen Inseln) lautet sie 1-808. Auch für Telefonate in andere Gebiete wählt man die 1 voraus.

Viele Unternehmen haben eine gebührenfreie Nummer, meist beginnt die Nummer mit 1-800, 1-888 oder 1-808. Ortsgespräche aus öffentlichen Telefonzellen kosten 25 Cent. Die Gebühren richten sich, wie bei uns halt auch, nach Tageszeit und Entfernung. Telefonate aus dem Hotelzimmer sind natürlich entsprechend teurer. Aber man kann selbstverständlich auch sein Handy mitnehmen, und spart sich die Suche nach den günstigsten Gebühren.

Trinkwasser

Im allgemein kann man Leitungswasser trinken, doch im Landesinneren von Maui und Big Island kann das Wasser durch sauren Regen verseucht sein.

Wasser aus Flüssen oder Pools zu trinken oder gar Verletzungen mit unbehandeltem Wasser in Berührung zu bringen, sollte man besser sein lassen, man könnte an Leptospirose erkranken.

Bei längeren Fahrten und Ausflügen sollte man immer Wasser in abgefüllten Flaschen mitnehmen.

Übernachten

Was die Unterkunft betrifft, so hat man wahrhaftig die Qual der Wahl. Es gibt unendlich viele Hotels auf Hawaii und die Zahl wächst stetig weiter. Es ist für jeden Geldbeutel was dabei. Von Dezember bis April ist Hochsaison, da sind die Preise generell am höchsten. Im Mai, Juni, September und Oktober am niedrigsten.

Die meisten großen Urlaubshotels gehören Ketten wie Hilton, Hyatt oder Sheraton. Die Preise fangen hier bei etwa $ 200 pro Nacht/Zimmer an. Das Four Seasons auf Maui hat z.B. Preise von $ 305 bis 5.900.
Etwas preisgünstiger sind da schon die Aston Hotels & Resorts und die kleineren Hotels, auch unter dem Namen "Boutique-Hotels" bekannt.

Apartments (condominiums) sind ideal für Leute, die lieber das Geld für Besichtigungen als für das Zimmer ausgeben. Die Größe reicht von Studios bis zu Wohnungen mit 3 Schlafzimmern. Alle Apartments sind mit Küchen ausgestattet.

Gasthäuser und Bed&Breakfast sind eine gute Alternative zu den sonst so unpersönlichen Hotels. Gutes Beispiel: das Lahaina Inn auf Maui aus der viktorianischen Zeit. Bei den vielen B&Bs (Frühstückspensionen) bieten manche nur ein einfaches Zimmer im Privathaus, andere sind reizende Cottages. Informationen zu den 100 besten B&Bs gibt Hawaiis Best Bed & Breakfasts. Wir haben übrigens unser Cottage im Urlaub 2001 durch Affordable Paradise Bed & Breakfast mit Außenstelle hier in Deutschland gefunden.

Camping und Herbergen

Campingplätze findet man in Strandparks wie an Vulkankratern. In den staatlichen Parks benötigt man Ausweise und man sollte frühzeitig buchen. Allerdings gilt das Campen nur für Zelte, mit Wohnwagen gibt es auf Hawaii keine Möglichkeiten.

Informationen zu Unterkünften aller Art erhält man auf jeden Fall beim Hawaii Visitors and Convention Bureau.

Buchen sollte man seine Unterkunft durch ein Reisebüro zu Hause, dem HVCB oder bei den B&B-Buchungsdiensten, auch im Internet sind bereits div. Reiseagenturen, spezialisiert auf Hawaii, zu finden.

Versteckte Preisaufschläge

Wie schon erwähnt, unterliegen die Unterkünfte Hawaiis einer kombinierten Umsatz- und Zimmersteuer von 10,17 %. Bei Hotels werden oft extra Parkgebühren verlangt. Auch extra berechnet werden manchmal Handtücher, Artikel von der Mini-Bar und die Benutzung von Club- und Fitneßeinrichtungen. Am besten, man erkundigt sich vorher.

Verkehrsregeln und Sicherheit

Anschnallen und Kindersitze für Kinder unter 3 Jahren sind Pflicht! Alkohol am Steuer ist selbstverständlich verboten.

Ganz besonders sollte man sich an die vorgeschriebenen Richtgeschwindigkeiten halten. Geschwindigkeitskontrollen sind nicht selten, die Polizei kontrolliert sehr getarnt, und die Bußgelder sind nicht unerheblich.

Grundsätzlich gilt, falls nicht anders angegeben:
- innerhalb geschlossener Ortschaften 25 - 30 mph (= 40 - 48 km/h)
- auf Landstraßen 50 mph (= 80 km/h)
- auf Highways 55 mph (= 88 km/h)

Sollte man einmal von einer Polizeistreife angehalten werden, also wenn das Polizeifahrzeug mit Blaulicht und/oder Sirene hinter einem auftaucht, fährt man sofort rechts an den Straßenrand, schaltet den Motor aus, dreht das Seitenfenster herunter, läßt die Hände gut sichtbar am Steuer und wartet, bis der Polizist auf einem zukommt. Es ist ratsam, daher immer alle notwendigen Papiere bei sich zu haben (Beim Aussteigen aber nichts im Wagen liegen lassen!)

Bei einer Ampel (sind bei einer Kreuzung meist auf der Gegenüberseite!), darf rechts abgebogen werden, sofern natürlich nichts anderes angegeben ist. Die Ampeln springen von Rot gleich auf Grün um, in umgekehrter Reihenfolge leuchtet auch Gelb. Eine gelb blinkende Ampel ist eine Warnung, daß es gleich auf Rot übergeht, und man sollte anhalten.

Fußgänger haben immer Vorrang. Bei einer Begegnung mit einem der bekannten gelben Schulbusse muß angehalten werden, auch auf der Gegenfahrbahn, sobald der Schulbus die roten Blinklichter eingeschaltet hat.

Auf Autobahnen darf auch rechts überholt werden.

Das Parken an rot markierten Bordsteinen ist verboten, ebenso in der Nähe eines Hydranten oder einer Einfahrt. Am besten also immer an einem gut gekennzeichneten öffentlichen Parkplatz parken, denn ein abgeschleppter Wagen bedeutet nicht nur Ärger, sondern kostet auch unnötiges Geld.

Vorsicht bei großen Strecken, die Entfernungen zwischen den Tankstellen können manchmal recht groß sein, also immer rechtzeitig tanken.

Müll aus dem Auto zu werfen, wird strengstens bestraft - zu Recht. Teilweise kann diese Umweltsünde bis zu $ 1000 kosten.

Bei Pannen ruft man den Autovermieter an. Unter der Rufnummer 911 erreicht man die Polizei, Feuerwehr oder den Notarzt. In ländlichen Gegenden wählt man die 0 und der Operator vermittelt einem dann weiter.

Visum und Impfungen

Für die Einreise nach Hawaii gelten natürlich die gleichen Bedingungen wie für das Mainland USA. Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen lediglich einen gültigen Reisepass (sollte noch 6 Monate gültig sein), sofern sie nicht länger als 90 Tage bleiben und ein Rückflugticket besitzen.

Impfungen sind keine erforderlich, es sei denn, man kommt gerade aus einem Land oder man hat sich gerade in einem Land aufgehalten, in dem eine Epidemie, wie Cholera oder Gelbfieber, herrscht.

Zeit

Hawaii hat eine eigene Zeitzone, als Hawaii Standard Time (HST). Da Hawaii keine Sommerzeit hat, erhöht sich jeweils die Zeit um 1 Stunde im Sommer, wenn bei uns umgestellt wird. Daher gilt im Winter -11 Stunden und im Sommer -12 Stunden Zeitunterschied.

Zoll

Touristen, die mind. 72 Stunden auf Hawaii bleiben, dürfen folgendes zollfrei einführen:

- 1 Liter Wein oder Spirituosen,
- 200 Zigaretten oder 100 Zigarren (ausgenommen kubanische) oder 1,4 kg Tabak
- Geschenke im Wert von $ 100

Die Einfuhr von Pflanzen und Lebensmitteln ist ausdrücklich verboten. Dazu zählen Fleisch und alle Fleischprodukte, Gemüse und Obst, Absinth und mit Alkohol gefüllte Pralinen, Pflanzen, Samen, Früchte, Narkotika und gefährliche Arzneimittel. Wenn jemand solche Medikamente einnehmen muß, sollte man ein ärztliches Attest mit sich führen.

Bei der Ausreise wird jedes Gepäckstück zusätzlich zur normalen Kontrolle auch vom USDA (United States Department of Agriculture) kontrolliert, denn nur bestimmte Produkte und Pflanzen dürfen mitgenommen werden. Am besten Pflanzen und Blumen nur dort kaufen, wo es ausdrücklich zur Ausfuhr genehmigt ist (Stempel auf Verpackung oder danach fragen!).
Man darf Kokosnüsse, Ananas und Papayas, aber kein anderes frisches Obst, mitnehmen. Mangos, Guave und liliko'i (Passionsfrucht) dürfen nicht exportiert werden, dafür aber Marmelade, Chutney oder Gelee aus diesen Früchten. Selbstverständlich darf und sollte (denn er schmeckt so lecker) man auch den berühmten Kona-Kaffee mitnehmen und die noch berühmteren Macademia-Nüsse. Bei Blumen darf man, sofern das vom USDA nicht beanstandet wird, alle frischen Blumen, ausgenommen Gardenien und maunaloa, exportieren. Auch lei darf man mitnehmen, jedoch verwelken diese sehr schnell. Alternativ kann man getrocknete leis oder leis aus Nüssen, Federn, Samen oder Muscheln als Souvenier mit nach Hause nehmen.

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