Hawaii & More - Reiseinformationen und Tipps über traumhafte Reiseziele


Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü


Hawaii Kauai - Die Ostküste - Coconut Coast

Hawaii > Hawaii-Inseln > Kauai


Die Ostküste von Kauai



Kauai's Ostküste wird auch liebevoll "Coconut Coast" genannt, wegen ihrer dichten Kokoshaine.




Lihu'e ist zwar die Hauptstadt der Insel, jedoch wirkt es immer noch etwas verschlafen, wie ein Dorf. Mitte des 19. Jhd. wurde es gebaut, um die Zuckermühle in Lihue zu versorgen. Die ethnische Vielfalt der damaligen Zeit lässt sich auch heute noch in einigen Läden und Restaurants erkennen.

1,5 km außerhalb der Stadt befindet sich der Hauptflughafen der Insel. Lihue ist das Wirtschaftszentrum der Insel und auch Sitz der Inselregierung.

Das Zentrum der Stadt wird beherrscht von der Rice Street. Hier befindet sich das
Kauai Museum (4428 Rice Street), ein zweiteiliges Museum, das die Geschichte Kauai's erzählt. Das Wilcox-Gebäude beherbergt die Sammlung traditioneller Artefakte der Missionarsfamilie Wilcox, u.a. riesige Kalebassen aus koa-Holz und kahili, mit Federn besetzte Standarten, einst das königliche Zeichen Hawaiis. Im Rice-Gebäude findet man alles zur Geschichte der Insel. Auch das harte Leben der ersten Plantagenarbeiter wird hier anschaulich dargestellt.

Menehune Fish Pond (Hulemalu Rd., 2,5 km südlich von Lihue)
Westlich des Nawiliwili Harbor liegt eine idyllische Landschaft. Neben einem Aussichtspunkt an der Straße macht der Fluss
Hule'ia eine scharfe Rechtskurve. Die menehune, das sind Menschen, die aus der Zeit vor (!) der Besiedlung Hawaiis durch die Polynesier stammen sollen, haben diese Kurve für den Bau eines 275 m großen Damms genutzt. Sie bauten den Damm aus rundlichen Felsbrocken, so dass der Alakoko (plätscherndes Blut)-Fischteich entstehen konnte. In den Dämmen befinden sich Löcher, die bei Flut dem Meerwasser Einlass gewähren, die aber gleichzeitig so klein sind, dass keine Fische aus dem Teich herausschwimmen können. Die Fischteiche werden auch heute noch genutzt. Leider ist der Bau nur aus der Ferne zu betrachten.

Kalapaki Beach (nahe Wa'apa Rd. (Hwy. 51) beim Kauai Marriott Resort)
Der Nawiliwili Harbor, südlich von Lihue, ist der größte Hafen der Insel. Er wurde Kauai's wichtigster Hafen, als man in der Nawiliwili Bay in den 20er Jahren einen Tiefwasserhafen ausbaggerte. Der Strand gilt als der sicherste der gesamten Insel, daher bestens für Familien geeignet.

Wailua Falls (Ma'alo Rd. (Hwy. 583, 8 km nördlich von Lihue)
Eine kleine kurvenreiche Straße zweigt 1,5 km nördlich von Lihue ab und führt direkt zu den 24 m hohen Wailua Falls. Von einem Parkplatz aus kann man den Wasserfall sehen. Der Weg hinunter ist nur was für Unerschrockene, steil, gefährlich, schlammig.
Die
Fern Grotto (Wailua River) kann man mit einem Vergnügungsboot 3 km flussaufwärts fahrend besichtigen. Seit dem Hurrikan Iniki 1992 ist die hinter farnbedeckten Felsen liegende Grotte längst nicht mehr so romantisch. Trotzdem finden hier täglich mind. drei Hochzeiten statt. Wenn man Glück hat, kann man gleich an einer teilnehmen.

Urlaubsprämie II 160x600

Auf dem Kings Highway gibt es eine ganze Reihe heiliger Orte, die bis zum Gipfel des Mount Wai'ale'ale reichen. Das Wailua Valley war einst der Sitz der Macht. Der größte Teil der Bevölkerung lebte daher an der nahe gelegenen Küste. Der Beginn liegt südlich des Flusses Wailua, im Lydgate State Park mit einem recht beliebten Strand.

Von dem mächtigen
Hikinaakala Heiau, wo Gläubige die Dämmerung begrüssten, ist nicht mehr viel übrig geblieben.
Weiter landeinwärts ist der größte Tempel der Insel, der
Malae Heiau, unter einem baumgedeckten Hügel begraben.
Und der
Holoholoku Heiau war gar so klein, dass er nur auf allen Vieren betreten werden konnte. Hier wurden auch die ersten Menschen geopfert. Etwas weiter liegen zwei Felsbrocken, die Birthing Stones: Es konnte nur derjenige Häuptling Kauai regieren, dessen Mutter zwischen den Steinen eingekeilt war, während sie ihn gebar.
Ein Stück weiter liegt dann noch der
Poli'ahu Heiau.

Nur einen Katzensprung entfernt befindet sich das regenreichste Gebiet der Welt:
Mount Wai'ale'ale (überfliessendes Wasser). Im Durchschnitt plätschern 1.100 cm Regen im Jahr die Wasserfälle hinunter. Der Gipfel verhüllt sich stets in Nebel, er ist die letzte Station des Kings Highway. Früher folgte man dem spitzen Kamm bis zum heiau auf der Bergspitze. Heute ist es empfehlenswerter, den Gipfel per Hubschrauber zu besichtigen.

Kapaa, die erste größere Stadt nördlich von Lihue hat sich das Aussehen einer Plantagenstadt des 19. Jhd. bewahrt. Nett anzusehende touristisch geprägte Läden, Shops und Restaurants laden ein zu einem Bummel durch die Stadt.

Die Strände außerhalb der Stadt sind nicht besonders sehenswert.

Der erste schöne Strand nördlich von
Kapaa ist nicht von der Straße aus gar nicht zu sehen. Er liegt 800 m vom Highway entfernt, ist über einen Weg erreichbar, der gleich nach Meile 11 rechts nach unten führt. Der Donkey Beach verdankt seinen Namen den Lasttieren, die in den danebenliegenden Zuckerrohrfeldern arbeiteten und abends zum Grasen an der Strandgrenze freigelassen wurden.
Bei FKK-Anhängern ist dieser Strand beliebt. Zum Surfen gibt es hier ideale Bedingungen, weniger zum Schwimmen, das ist am Donkey Beach zu rauh.

Der
Anahole Beach im kleinen Dorf Anahole ist dagegen ideal zum Schwimmen. Der Strand ist oft menschenleer.

Home | Hawaii | London | Kroatien | Australien | Venedig | Passau | Reisebilder | Reiseforum | Links/Impressum | Sitemap


Untermenü


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü