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Hawaii Kauai - Die Südküste

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Die Südküste von Kauai


Hanapepe lockt zu einem kurzen Zwischenstopp. Einst wurde hier Taro angebaut, jedoch verdankt das Dorf sein Aussehen den chinesischen Reisbauern, die hier im 19. Jhd. lebten.



Po'ipu ist das beliebteste Urlaubsziel auf Kauai. Schon deshalb, weil die Gegend hier im Regenschatten der Berge liegt, und daher nur selten ein Wölkchen am Himmel zu sehen ist. 1992 spielte der Hurrikan Iniki mit den Hoteldächern und füllte die Lobbys mit Sand und zerstörten Autos. Inzwischen ist man hier aber längst wieder zum Alltag zurückgekehrt.

Im Mittelpunkt steht der
Po'ipu Beach Park mit recht aufmerksamen Rettungsschwimmern und einem Kinderspielplatz. Direkt am Strand ist es ungefährlich zum Schwimmen, während man am Westende gute Möglichkeiten zum Schnorcheln findet.

Der
Brennecke's Beach dagegen ist ein beliebter Treffpunkt für junge Surfer. Hinter dem Makahu'ena Point gibt es eine Sanddünenwüste. Fossilien längst ausgestorbener flugunfähiger Vögel, der Maha'ulepu, sind hier gefunden worden. Auch wachsen hier Pflanzen, die ausschließlich hier existieren.

In der Umgebung von Po'ipu ist
Kuloa recht sehenswert. Es liegt etwa 3 km weiter im Inland. Die kleine Plantagenstadt war einst wichtigste Stadt, da hier 1835 die erste Zuckerrohrplantage Hawaiis gebaut wurde. Eine einfache Mole an der Waikomo-Mündung, dem Kuloa-Anleger, wird seit Mitte des 19. Jhd. genutzt. Sie diente der Versorgung dieser ersten Zuckerrohrplantage. 1,5 km außerhalb von Kuloa steht eine weitere riesige Zuckerrohrplantage, die 1913 gebaut und erst 1996 geschlossen wurde.

Opodo.de - und die Reise beginnt

1,5 km der Küstenstraße entlang nach Po'ipu endet diese am Spouting Horn, einem natürlichen Luftloch in einem Riff im Meer, welches sich durch die Wellen füllt und dann bis zu 15 m hohe Schaumfontänen in die Luft schießt. Ein ähnliches Spektakel kann man sich auf Oahu, dem Halona Blow Hole, in der Nähe der Hanauma Bay, gönnen.

Die kleine Nachbarinsel
Niihau (verbotene Insel) ist die kleinste bewohnte Insel. Nur 250 Menschen leben hier. Die Insel ist in Privatbesitz der Familien Gray und Robinson. Tourismus gibt es hier eigentlich nicht, es gibt kein Hotel, keinen Flughafen und auch keine Autos. Erreichen kann man die Insel nur mit einem Hubschrauber. Niihau gilt als die letzte Hochburg hawaiischer Kultur. Die Landessprache hier ist Hawaiisch.

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