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St.-Stephans-Dom in Passau
Bereits im Jahr 450 wird eine Kirche in der spätantiken Stadt Batavis erwähnt und 731 ist sogar von einer bischöflichen Amtskirche die Rede. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kirche umgebaut und erweitert.
Der Stadtbrand 1662 verschonte auch den Dom nicht. So entschloss man sich, den Baumeister Carlo Lurago aus Italien zu holen, der den ursprünglich gotischen Bau nach dem Brand umbaute und ihm den heutigen barocken Stil gab. Wer den St.-Stephans-Dom betritt, ist schlicht überwältigt von den barocken Säulen und Decken mit den prachtvollen Stuckarbeiten und den wunderbaren Deckenmalereien von Carpoforo Tencalla.
Das Herzstück des Doms ist die größte Domorgel der Welt mit 17.974 Pfeifen und 229 Registern und vier Glockenspielen, verteilt auf fünf Orgeln (der Hauptorgel, Epistel- und Evangelienorgel auf den Westemporen, der Chororgel am Eingang zum Altarraum und der Fernorgel auf dem Dachboden im Langhaus des Domes, wobei hier der Ton durch das "Heiliggeistloch" kommt), die von einem Spieltisch gleichzeitig bedient werden. Das technische Meisterwerk wurde von J.M. Götz gebaut.
Die größte Pfeife ist 11,30 Meter hoch und wiegt 306 Kilo, während die kleinste nur eine Länge von sechs Millimetern hat, das entspricht ungefähr der Größe einer Kugelschreiberspitze.
Von Mai bis Oktober und in der Weihnachtswoche finden regelmäßig Orgelkonzerte statt.
Konzerte:
Täglich von 12:00 bis 12:30 Uhr (Einlass ab 11:20 Uhr) von Mai bis Oktober (außer Sonn- und Feiertag)
Eintritt: 4,00 EUR/ermäßigt 2,00 EUR
Jeden Donnerstag Abendkonzerte von 19:30 bis 20:30 Uhr (Einlass ab 18:45 Uhr)
Eintritt: 8,00 Uhr/ermäßigt 5,00 EUR
Daneben gibt es noch spezielle "Geistliche Konzerte", "Sonderkonzerte", "Weihnachtskonzerte" und "Musik im Gottesdienst".
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