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Die Südküste von Maui
Auf Maui gibt es insgesamt 81 zugängliche Strände, 39 davon öffentlich. Die Farbskala des Sandes reicht von weiß über gold, schwarz, Salz und Pfeffer, grün bis zu granatrot.
Maui's Favorite Beaches:
Maui's Süden, das ist eigentlich DER Platz zum Baden. Immer nur Sonne, kein Regen, und relativ windgeschützt. Der ideale Ort zum Urlaub machen also.
Diese wunderbaren Badestrände findet man von der kleinen Hafenstadt Ma'alaea bis hinunter zu den erstarrten Lavaströmen der La Pérouse Bay.
16 km traumhafte weiße und goldene Sandstrände, was will man mehr? Hier tritt sich garantiert keiner gegenseitig auf die Füße, man hat Platz ohne Ende, und wenn man vormittags schon zum Baden geht, vertreibt einem auch der Wind, der dann meist Mittags aufkommt, nicht so schnell.
Mittendrin in diesen 16 km Strand liegt die Stadt Kihei, einst ein verschlafenes kleines Städtchen mit ein paar Häusern, Kokospalmen und kiawe Bäumen. Heute hat Kihei ziemliche Auswüchse bekommen, eigentlich kein richtiges Zentrum und erstreckt sich kilometerlang an der Küste entlang.
Gleich im Anschluß an Kihei kommen die luxuriöse Ecken, wie Wailea und Makena, mit den wohl teuersten Hotels der Insel, wie z.B. Four Seasons, dem Kea Lani Hotel und dem Maui Prince Hotel und noch einigen mehr.
Natürlich besitzt jedes Hotel auch seinen eigenen Golfplatz. Und es wird noch kräftig weitergebaut.
Danach ist eigentlich Wildnis. So meint man. Jedoch sollte man nicht gleich wieder umkehren. Hier kommen noch einige schöne Plätze. So zum Beispiel der schönste und längste weiß-goldene Sandstrand der Insel, der Makena Beach (siehe rechts).
Der allerschönste Fleck ist allerdings Ahihi Cove (siehe links), gleich nach dem Makena Beach, denn dort haben wir geheiratet.
Welch eine Überraschung, als wir diesmal im Januar 2001 "unseren" Strand besucht haben. Keine Badenden und abgezäunt? Was war los? Eine Robbe hat es sich im goldenen Sand gemütlich gemacht und gönnte sich ein Sonnenbad!
Nach dem Ahihi Cove kann man allerdings tatsächlich nicht mehr recht weit fahren. Außerdem erlaubt es die Versicherung der Autovermieter nicht, auf unbefestigten und gefährlichen Strecken zu fahren. Man sollte sich also nur so weit wagen, wie es die Straße zuläßt, ohne gleich stecken zu bleiben. Die Landschaft hier ist verführerisch, weil wilde, rauhe und zerklüftete Lavaströme vom Haleakala das Bild prägen. Wir hatten leider keinen Allrad-Wagen, so konnten wir auch nicht testen, ob man nicht doch irgendwie bis zur La Pérouse Bay mit dem Wagen kommt.
Die winzige Insel Molokini, direkt vor Makena gelegen, ist eigentlich ein fast völlig unter Wasser liegender Vulkan und ragt gerade mal 50 m aus dem Wasser heraus. Hier wimmelt es nur so von bunten Fischen, Aalen und Schildkröten, daher ist Molokini ein beliebtes Ziel für Schnorchler und Taucher.
Die Legende sagt über Molokini, als Lohi'au, Pele's Liebhaber, sich eine mo'o (Eidechse) zur Frau nahm, wurde die Vulkangöttin sehr eifersüchtig. In ihrem Zorn schnitt Pele ihre Rivalin in zwei Teile und verwandelte sie in Stein. Der Kopf der mo'o wurde Pu'u-o-la'i, der Aschekegel bei Makena Beach und ihr Körper wurde Molokini.
Übrigens, die Insel Kaho'olawe, ein Stückchen weiter, wurde bis in die 80er Jahren fleißig als Bomben-Spielplatz des Militärs benutzt. 1994 wurde die Insel jedoch wieder an Hawaii zurückgegeben und das Militär ist am abziehen.
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