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Sydney - Entstehung und Geschichte von Sydney in Australien

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Sydney's Geschichte - die Kurzfassung


Sydney entstand einst durch die Ansiedelung der Aborigines ca. 30000 – 15000 v. Chr., nachdem diese ca. 70000 – 50000 v. Chr. über eine Landbrücke von Indonesien nach Australien einwanderten.

1770 ankerte James Cook in der Botany Bay, ein paar Kilometer südlich von Sydney und nahm den gesamten Kontinent für die britische Krone in Besitz.

Wegen seiner überfüllten Gefängnisse in England ersann im Jahr
1788 die britische Krone den Naturhafen Port Jackson als geeignete Sträflingskolonie und am 26. Januar 1788 kamen mit der Ersten Flotte von 11 Schiffen 750 Sträflinge, ihre Bewacher sowie Seeleute, insgesamt etwa 1500 Menschen, aus England. Nach dem britischen Innenminister Thomas Townshend, der 1. Viscount Sydney, wurde die Ansiedlung Sydney benannt. Der 26. Januar wurde daraufhin als Australiens Nationalfeiertag festgelegt.

Nur ein Jahr später brach eine Pockenepidemie aus, die einen Großteil der Ureinwohner ausradierte.

1796 kamen die ersten Merinoschafe und Australien erfuhr seit dem einen Wirtschaftsaufschwung. Sydney entwickelte sich in den darauffolgenden Jahrzehnten von der einstigen Sträflingskolonie zu einer beachtlichen Stadt und erste Einwanderer aus Großbritannien und Irland kamen an.

1868 kamen die letzten Strafgefangenen nach Sydney und damit wurden 160.000 Menschen nach "Terra Australis" als Sträflinge deportiert.

1851 wurde westlich von Sydney in Bathurst Gold entdeckt, was immer mehr Menschen aus aller Welt anlockte, die dem Goldrausch verfielen. Sydney wurde nun zum wirtschaftlichen, industriellen und kulturellen Mittelpunkt.

1901 schlossen sich die sechs britischen Kolonien zum Bundesstaat Australien zusammen.

1920 lebten bereits eine Million Menschen in Sydney. Dennoch gab es in Melbourne weitaus mehr Menschen, weshalb Melbourne zur vorläufigen Hauptstadt erklärt wurde. Durch die Rivalität zwischen den beiden Städten wurde die Stadt Canberra gebaut und zur Hauptstadt und Regierungssitz erklärt.

1942 bombardierten japanische Kampfflieger Darwin im Norden und australische Soldaten kämpften auf der Seite der Alliierten gegen Deutschland und Japan. Sydney erlitt nur leichte Schäden während des Zweiten Weltkriegs. Nach dem Krieg kamen immer mehr Einwanderer aus Europa, aber auch aus Asien nach Sydney und die Stadt wuchs rasant.

1967 erhielten die Aborigines mittels einer Abstimmung in der Bevölkerung ihre Gleichberechtigung.

2000 fanden die Olympischen Sommerspiele in Sydney statt.

2008 besuchte Papst Benedikt XVI. Sydney, und an der größten Messe Australiens nahmen 350.000 Pilger teil.

Sydney
Sydney Football Stadium

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